Stammkunden statt Trends: Das Erfolgsrezept des Techno Café

Shownotes

Über 30 Jahre erfolgreich mit einer Eventidee – und das in einer Branche, in der Trends, Publikum und Rahmenbedingungen ständig wechseln. Das Techno Café in Wien zeigt, dass langfristiger Erfolg nicht daraus entsteht, jedem Hype hinterherzulaufen. Aber was braucht es wirklich, damit aus einer guten Idee ein wirtschaftlich erfolgreiches Geschäft wird?

Sandra Kendl gründete das Techno Café mit 21 Jahren. Aus einer Veranstaltung am Dienstagabend entwickelte sich über Jahrzehnte eine Wiener Institution mit Stammgästen aus mehreren Generationen.

Entscheidend war von Beginn an ein klares Konzept: früher starten als andere Partys, Raum für Gespräche schaffen und Menschen zusammenbringen. Dabei spielte das persönliche Netzwerk eine wichtige Rolle. Denn eine erfolgreiche Veranstaltung bedeutet weit mehr, als einen DJ zu buchen und Gäste über Social Media einzuladen.

Sandra setzt auf Nähe zu den Gästen, eine klare Haltung und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln, ohne die eigenen Werte aufzugeben. Trends werden beobachtet, aber nicht blind übernommen. Entscheidend bleibt die Frage, was zur eigenen Marke und zum eigenen Publikum passt.

Auch wirtschaftlich braucht es Disziplin. Liquidität, realistische Kosten und ein klares Verständnis der eigenen Finanzen sind genauso wichtig wie Kreativität und Leidenschaft. Rückschläge wie mehrere verregnete Saisonen gehören ebenfalls dazu.

Ihr wichtigster Rat für Gründer:innen: klein starten, von erfahrenen Menschen lernen, die eigenen Stärken kennen – und Unternehmertum als langfristigen Prozess verstehen.

Welche dieser Erfahrungen würdest du selbst beim Gründen beherzigen? Schreib es in die Kommentare und abonnier den Kanal für mehr Geschichten aus der Praxis.

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir haben uns verändert, aber wir haben uns nicht verkauft.

00:00:03: Sind jemand dabei geblieben und sind immer noch da!

00:00:06: Über dreißig Jahre im Geschäft Stammgäste über Generationen Und aus einer Idee für ein Dienstagabend ist eine Wiener Institution geworden.

00:00:15: Aber was steckt unternehmerisch eigentlich dahinter?

00:00:18: Wie beginnt man so etwas?

00:00:19: Wie schafft man es relevant zu bleiben ohne jeden Trend hinterherzulaufen?

00:00:24: Und vor allem eines – wie wird aus einer guten Idee ein wirtschaftlich erfolgreiches Geschäft?

00:00:29: Und wie geht man mit Rückschlägen um?

00:00:31: Weil viele glauben, dass Veranstaltung wahnsinnig leicht ist.

00:00:33: Du buchst einen DJ, du stellst Leute an der Kassau, dann meldest du es an und ladest ein paar Leute ein.

00:00:40: Dann merken sie... Scheiße die Leute kommen ja gar nicht!

00:00:43: Denk wirklich an deine Finanzen.

00:00:45: Lass es nicht so nebenbei mitlaufen.

00:00:47: Hab genug Liquidität, genug Geld auf der Seite all diese Dinger.

00:00:51: Dreißig Jahre Techno-Coffee zeigen Gründen heißt ausprobieren, dranbleiben und immer wieder dazulehnen was Sandra dabei über ihre Kundinnen und Kunden, Geld- und Rückschläger gelernt hat.

00:01:02: Was das Schönste an ihrem Job ist – und was andere Gründerinnen und Gründern daraus mitnehmen können!

00:01:07: Hör da jetzt bei Einfachmachen!

00:01:12: Ich freue mich sehr, dass wir heute im Podcast einfach machen, Sandra Kendall zu Gast haben.

00:01:16: Wir sitzen hier im Volksgärtner.

00:01:18: Sandra, schön, dass Sie beide sein dürfen.

00:01:20: Danke für die Einladung!

00:01:22: Sandra, es geht heute unter anderem um die Gründung vom Tecnokafé.

00:01:26: Eine wahnsinnig erfolgreiche Veranstaltung, die es schon jetzt über dreißig Jahre gibt in der heutigen Zeit ja alles andere als selbstverständlich.

00:01:33: Du hast das Ganze gegründet.

00:01:35: für alle, die das nicht kennen was ist denn das Tecnocafé?

00:01:39: Der Dienstag ist praktisch mittlerweile ein Kult und eine Institution, gehört zu einem schönen Wiener Sommer dazu.

00:01:45: Am Dienstagabend treffen sich ganz viele Menschen jeglichen Alters, jegliche Professionen, halten sich die Mittwochvormittag frei um den Dienstag Abend gemeinsam zu feiern in wohl einer der schönsten Auto-Location Wienz.

00:01:59: Wir sitzen gerade mitten in dieser Auto- Location, das heißt da wo wir jetzt sitzen, da ist dann Partygutegespräche, Netzwerk.

00:02:06: wie kann man sich das so vorstellen?

00:02:07: Zum Beispiel diese, wenn ich jetzt daran denke am Dienstagabend.

00:02:10: Diese Reihe hat sich ein Stammgast mit in einem Kellner schon reserviert wo dann flaschenweise getrunken wird und die den Dienstag einfach lieben das gleich unter jeden Dienstag kommen außer wenn sie im Urlaub sind Und das Gleiche habe ich überhaupt.

00:02:26: Wir haben wahnsinnig viele Stammgäste,

00:02:29: d.h.,

00:02:29: dass sie vielleicht jeden Dienstag kommen oder Stamm Gäste diesen Mindestes einmal in der Saison kommen.

00:02:34: Die meisten haben irgendwann früh jung sowieso heute vorher auch kurz erzählt hast und in der Spätzeit begonnen.

00:02:40: Manch andere haben ein bisschen gebraucht und sich von dem Namen Techno ein bisschen abschrecken lassen.

00:02:46: Und dann sind sie gekommen und haben gemerkt, das ist gar kein Techno oder nur einen Hauch vom Techno und haben es lieben gelernt.

00:02:53: Der Dienstag ist, finde ich einfach ein Gefühl!

00:02:58: Jetzt hast du mich gerade verraten, wie jung er war.

00:02:59: War ich auch schon da?

00:03:02: Alles gut!

00:03:04: Du hast von Stammgästen jetzt gesprochen.

00:03:06: Das ist eigentlich etwas in der heutigen Zeit.

00:03:08: Ich glaube beim Unternehmerinnen und Unternehmer ist so ein Stammkunde das was sehr schön ist wenn man das mal hat.

00:03:13: Das funktioniert aber nicht von heute auf morgen.

00:03:15: Bei dir das ja vor über dreißig Jahren begonnen.

00:03:18: Jetzt nehme ich mal anders nicht dreizig Jahre gebraucht um einen Stamm Kunden zu bekommen.

00:03:22: Aber wie ist das Ganze überhaupt losgegangen?

00:03:24: Wie kommt man überhaupt zum ersten Gast?

00:03:26: Beginn wir mal ganz...

00:03:28: Wenn ich daran zurückdenke, die Idee kam als ich einundzwanzig war.

00:03:33: Damals war ich schon ... Ich war gut vernetzt in der Technohaus-Szene.

00:03:40: D.h.,

00:03:41: ich kannte Menschen, ich kante DJs und andere Veranstalter.

00:03:44: Ich kannte Publikum oder Gäste, die mitkommen.

00:03:48: Das heißt, ich hatte schon mal ... Also, ich war nicht unbekannt.

00:03:52: Ich bin jetzt nicht irgendwo reingegangen und kannte niemanden.

00:03:56: Und das hat es schon geholfen, den ersten Event des Technokaffees zu machen.

00:04:00: Ich denke, du brauchst schon mal einen ... Namen, ein Bekanntheitsgrad oder du musst so mutig sein dich dann ordentlich zu vernetzen und dann halt eine Party zu machen ob Flyer zu machen um den Leuten persönlich in die Herren zu gehen persönlich einzuladen und aktiv auf Menschen zuzugehen.

00:04:18: das heißt du kannst wenn einen Event machen willst und zu Stammgästen kommen willst kannst du nicht umhin dich mit Menschen zu beschäftigen.

00:04:25: Das würde ich sagen wenn jetzt jemand vielleicht genau an dieser Branche gründen möchte ein bisschen extravertierter Menschen zugehen, ohne denen wird es definitiv nicht gehen.

00:04:36: Gute Frage!

00:04:36: Ich glaube was introvertierte ist es heute schon auch möglich in dem du halt einfach was dir aufs Social Media einfach dann viel machst und wahrscheinlich ordentlich einfach in Ads reinputerst und halt einfach ein schönes Video macht.

00:04:49: Also ich denke die Gelegenheit... also heute ist es leicht aus früher mit der Digitalwelt als auch introvertiert Erfolg zu kriegen.

00:04:58: Aber generell, wenn ich eine Party mache, denke ich mir schon, dass ich Menschen mag.

00:05:01: Weil es geht ja darum, Menschen einzuladen und... Ja, ich muss bei sie nicht extravidiert sein aber sollte mich mit Menschen gut wohlfühlen oder?

00:05:11: Definitiv!

00:05:12: Der Seine ist eigentlich mal dieses Partymachen.

00:05:14: kann man jetzt vorstellen, eine coole Party, die schmeißt sich auch wo.

00:05:18: Und das andere ist ja trotzdem eine Party dann wirklich erfolgreich zu machen also in dem Sinn dass es am Ende auch wirtschaftlich über längere Zeit erfolgreich ist.

00:05:27: Was ist denn da noch einmal sozusagen würdest du sagen vielleicht gerade an Anfang bei der Einstieg was sind so die drei wichtigsten Dinge die man sich da auch überlegen müsste?

00:05:35: Vielleicht ist es einerseits die Location ist es doch vielleicht mehr die Zielgruppe.

00:05:40: dann wieder oder wo hast du gestartet?

00:05:43: dann noch

00:05:44: Ich habe damals gestartet.

00:05:47: Die Location wurde mir damals angebottelt und der Dienstag war damals der einzige freie Tag, dann ging es nur noch unter Anführungsstrichen darum das Konzept zu erarbeiten.

00:05:56: Das Konzept war damals neu, ich wollte früher beginnen aus dem zwanziger begonnenen.

00:06:01: Damals waren die Partys erst ab drei Uhr.

00:06:04: Und was auch neu war, dass wir sitzen.

00:06:07: Dass wir sitzen auf einer Party und trotzdem den Sound hören – und es gab aber auch eine Tanzfläche!

00:06:13: Das heißt mein Konzept war meine Freunde die ich am Wochenende bei den Waves treffe oder der Woche auch zu treffen, aber das wir kommunizieren können.

00:06:21: Das heisst wenn du eine Party veranstalten willst brauchst halt eine Idee, eine Idee die halt anklang findet und am besten ist es eine Idee.

00:06:29: das wissen wir alle sind die Ideen.

00:06:31: es fehlt etwas Und du hast total den Wunsch, das einfach zu machen und dann startest du damit.

00:06:37: Und was schon stimmt?

00:06:39: Wir haben damals im achten Bezirk in der Florianegasse begonnen.

00:06:43: Und wir sind dann hierher abgeworben worden vom Pächter von Andreas Böhm ins eingeladen, dass jetzt hier Open Air zu machen.

00:06:50: Und natürlich verändert sich schon auch das Publikum mit der Location.

00:06:55: Also du wirst wenn er neu beginnt und noch kein Stammpublikum hast, wird auch ein Publikum kommen mit dem Bezirk in dem du veranstaltest.

00:07:04: Wie sehr ist es jetzt noch so wie das damals war?

00:07:07: Du hast gerade die Veränderung angesprochen.

00:07:09: Ich habe immer noch Gäste, die damals schon beim ersten dabei waren, diese Sohnkarten bis ich sie zu heute sind.

00:07:17: Ich hab Gästen, die die ersten Jahre miterlebt haben.

00:07:21: Das ist total irre was ich so ... Es sind Leute mitgegangen Aber ich bin jetzt, glaube ich, etwas bei der Frage abgewichen.

00:07:27: Was war deine Frage?

00:07:28: Wie sehr sich es verändert hat oder wie Sie auch?

00:07:31: eine andere Frage noch vielleicht oder dazu, wieso musst du dich eigentlich verändern?

00:07:36: Musikgeschmack wird vielleicht anders... Die Leute möchten auch andere Zeiten.

00:07:41: Du hast damals ja schon ein bisschen die Zeit hier geswitscht.

00:07:44: Ist da jetzt nochmal in der heutigen Zeit oder in den letzten Jahren nochmal sicher was verändert?

00:07:49: Also meinst du, ist Ohr viel Veränderung, weil dreizig Jahre abgesend davon, dass ich analog begonnen habe und heute digital ist.

00:07:55: Was ja schon allein von dem Lifestyle ist das schon anders.

00:07:59: Und Musik hat sich die Techno auch in alle möglichen Richtungen verändert, war mal mehr modern, mal weniger modern.

00:08:06: Veränderung passiert, sie passiert doch einfach weil ich älter geworden bin und ich andere Dinge mag.

00:08:12: und wir haben damals im zwanzigern begonnen und heute beginnen wir am siebzen Uhr dreißig.

00:08:16: Das ist auch ein Unterschied Und ich kann mich erinnern, es gab Zeiten wo dann einfach Total Modern war Drum & Bass.

00:08:23: Dann war Total Modern und da war der Hype zu Minimal.

00:08:26: Jetzt war der Hyper zu Hartechno.

00:08:29: Und dann stehst du einfach daran musst du überlegen, taugt mit der Hyper?

00:08:34: gefällt mir das auch?

00:08:36: Im besten Fall ist es erstens mal.

00:08:38: so empfehle ich nicht den Hyper mitzumachen sondern einen Hyper zu initiieren.

00:08:43: Da beginnt's einfach schonmal willig.

00:08:46: Wir haben damals auch begonnen, wir induzieren einfach lieber und laufen nicht mit.

00:08:51: Und du musst ... Es ist wichtig, Geduld zu haben, Werte zu haben oder Ruhe zu haben wenn Veränderungen passieren.

00:08:59: Nicht immer aus der Hektik zu reagieren sondern zu schauen was passt für mich?

00:09:02: Was passt für meine Gäste?

00:09:04: Am besten sprichst du vielleicht mit deinen Gästen.

00:09:06: weißt du wie geht's ihnen?

00:09:07: Wie gefällt es Ihnen?

00:09:08: Hörst du ihnen zu?

00:09:09: Was würden sie gerne anders haben?

00:09:11: Dann gleichst du immer wieder mit dir ab.

00:09:13: Passt das für dich!

00:09:14: Kannst du dahinter stehen?

00:09:16: Kannst Du es nach draußen

00:09:17: transportieren?".

00:09:18: Und so, finde ich, lässt sich Veränderung wie man sieht.

00:09:22: Wir haben uns verändert aber wir haben uns nicht verkauft und unsere Werte verkauft.

00:09:30: Wir sind immer dabei geblieben und sind immer noch da!

00:09:35: Hättest für dich persönlich einen Punkt gegeben wo du gesagt hättest... Das ist mir zu viel Veränderung, das ist nicht mehr meines.

00:09:42: Oder warst du mal knapp dran, jetzt so rückblickend betrachtet?

00:09:46: Ich war eher knapp dran aufzuhören als ich drei Saisonen lang hintereinander wirklich viele schlechte Wetterdienst-Tage hatte – drei Saison!

00:09:56: Da ist man schon in der dritten Saison, habe ich schon gemerkt.

00:09:59: dann schwindelt die Lust weil wenn eine Party veranstaltet es immer so, du laufst ja... Das ist wie Cheerleading.

00:10:06: Du cheerleadest, kommts!

00:10:07: Kommt's!

00:10:07: Kommts!

00:10:08: Wir haben coole Musik und ich lad dich ein.

00:10:10: Und wenn dann aber die Party nicht stattfindet das ist immer du fährst hoch und dann fahrst du so runter und du bist aber nie ... Du hast nie die Entladung ja?

00:10:18: Und nie dieses wow geil wir haben eine tolle Nacht und da war ich wollte ich nach der dritten Saison schon aufhören Aber anscheinend hat mir der Winter dann wieder

00:10:27: Hoffnung gegeben.

00:10:28: Genau die Perspektive gegeben und ich bin noch immer da.

00:10:31: Was ich sonst noch an Veränderungen... Es ist halt immer enger.

00:10:36: Wir haben früher, das kann man sich heute nicht mehr vorstellen, wir haben früher die Fenster offen gehabt und Musik gespielt die ganze Nacht.

00:10:41: Heute müssen wir die Fenstern zuhaben und die Türen zuhabend.

00:10:44: Wir hatten früher lauterer Musik draußen.

00:10:47: Heute sind wir Dezibel runter.

00:10:49: Wir sind trotzdem immer dankbar mit den ganzen Nacht draussen spielen dürfen.

00:10:54: Sagen wir so, die Veränderung heute sind einfach immer enge.

00:10:58: Machst du dir diese Veränderungs-Engel?

00:11:01: Schaust du ja manchmal auch vielleicht an dem Ausland an, wie ist es eigentlich dort oder so?

00:11:04: Oder nimmt man sich von dort auch was mit.

00:11:06: Kann man das Konzept noch mal adaptieren?

00:11:11: Das ist unser Ding.

00:11:12: Wir sind eh schon so speziell hier in Wien mit unserem Konzept.

00:11:17: Möchte ich gar nicht!

00:11:17: Weil die Frage stelle, ich habe schon öfters Unternehmen und Unternehmer gehabt.

00:11:20: Ich hab das im Ausland wo gesehen.

00:11:22: Da haben wir gesagt, eigentlich spannend.

00:11:23: könnte das bei uns auch funktionieren.

00:11:27: Ich schau mir schon andere Gesichten an Klar, klarerweise.

00:11:32: Weil es einfach interessant ist.

00:11:33: zum Beispiel ich liebe die Kleinen und Jungs Männer und ihre Locations.

00:11:41: diese machen sehr weil sie einfach von der Toilette bis zur Auslieferung einen super Standard Service hinlegen.

00:11:49: Aber dafür stehen sie auch, für diese High-Quality.

00:11:52: Es gibt halt einfach Abstimmungen... Das lieb ich einfach!

00:11:56: Das passt einfach alles zusammen.

00:11:57: und letztens habe ich entdeckt haben Sie sogar Eiswürfel mit dem Logo drinnen das ist schon mega aber es passt für hier nicht.

00:12:04: mein Klientel würde das verstrecken.

00:12:06: also da muss man einfach wieder wieder wieder schon passen weil hier ist es ja gerade so angenehm am Dienstag dass wir im ersten Bezirk sind nicht so perfekt sind.

00:12:20: So ein bisschen ein Kommonort gehen?

00:12:21: Ja und ein bisschen lockerer, dass wir eben da natürlich rein und auf eine kurze Hose tragen und flipflops.

00:12:28: Das geht im Kleinen... das geht nicht!

00:12:32: Und das mag ich.

00:12:32: aber deswegen ja, ich schaue mal die Sachen gerne an, ich napuliere gerne und dann wie gesagt du musst wissen was deine Werte sind und wenn du so stehst und was für den Publikum Das ist total sensibel.

00:12:44: Du kannst schon so ein Brand-Image, also eine Veränderung haben musikalisch und grafisch.

00:12:52: Wir haben ja über viele Jahre jedes Jahr neues Branddesign gehabt.

00:12:57: was wir immer geschaut haben dass wir da auch rausstechen und da war schon auch ein Ding bei der Grafikanktur ich wollte das es polarisiert Ich wollte dass es nicht gleich zugänglich ist Und das hat auch für Gesprächsstoff gesorgt Und das hat für mich gepasst.

00:13:14: Aber ich weiß, was ich nie ändern würde, wäre einfach die Kleiderordnung und dann verändert du einfach den Vibe!

00:13:20: Weil Du die Brand gerade angesprochen hast?

00:13:23: Wie lange braucht's denn aus Deiner Sicht wirklich eine Brand aufzubauen?

00:13:27: oder wann hast Du damals gesagt jetzt sind wir eigentlich eine Brand?

00:13:31: Ich sag's dir ganz ehrlich es war früher gar nicht buttern so zu sprechen.

00:13:34: Also die ersten zehn Jahre habe ich nicht von einer, ich bin jetzt eine Freund gesprochen ist und das war der Dienstag.

00:13:40: Und wir haben hier gefeiert und wir haben uns einfach ausgetobt dass es dann einfach so für mich ist das ja wie mein Verlänger des Ich, für mich ist es total natürlich hoch zu sein.

00:13:52: Total natürlich Unternehmerin zu sein und die Leute einzuladen das zu kreieren.

00:13:57: Ich habe mir dann über diese ganzen Mechanismen, warum sind wir so erfolgreich?

00:14:02: Welche Point haben wir uns weiter?

00:14:04: erst sicher in den nach Jahrzehnten Beschäftigten.

00:14:09: Vorher waren wir noch wichtig – die Werte, die Musik und wie wir mit den Gästen einfach sind!

00:14:15: Deswegen habe ich einen anderen Zugang und es war wirklich viel mehr immer sehr spielerischer, kreativer Zugang.

00:14:24: Du hast gerade das Wort Unternehmerin auch genannt.

00:14:28: Wann

00:14:28: was du für dich unternehmerin?

00:14:30: Wann hast du dich selber so dann gesehen?

00:14:32: Auch erst Uhr spät weil ... Weil ich ... Es kommt dann erst mit den Jahren.

00:14:38: Das war eher vielmehr so als mir zugetragen wurde super was du da machst Super, dass er so erfolgreich ist.

00:14:44: Ich komme so gerne her und bin ein Stammgeist.

00:14:47: Das ist mir als ziemlich spät bewusst geworden wie erfolgreich das ist, wie sehr die Leute das lieben.

00:14:53: Das war vorher auch wenn es so ist gar nicht zum Schirm bei mir.

00:14:58: Und dass ich Unternehmerin bin habe ich sicher erst dann in meinen, glaubt Vierzigern verstanden... ...und mehr damit daraus gemacht.

00:15:07: Aber davor war's einfach am Do-ing, am do-ing.

00:15:10: Ich lebe das was sich halt gerne machen.

00:15:12: machen möchte.

00:15:13: Ist ja schön, wenn man das so kann oder?

00:15:16: Ja eh ist auch ein Glück oder vielleicht habe ich halt einfach das Glück gehabt bei der richtigen Riechernase dass sich halt das tue was mir liegt.

00:15:25: Ist es gerne etwas was du jeden Menschen empfehlen würdest macht das was du willst dann wird's erfolgreich.

00:15:31: oder bist du schon noch eher von der Seite und sollt dich schon auch genau anschauen ob mit dem was du gerne machst auch du erfolgreich sein kannst.

00:15:37: einmal

00:15:39: Es ist eine sehr gute Frage, weil der Punkt ist einfach, dass wenn du etwas beginnst weißt du nicht ob du erfolgreich wirst.

00:15:45: Und du musst ja immer eine Zeitspanne geben um das zu starten und zu tun.

00:15:52: Ich kann nur sagen, ich komme aus dem kreativen Bereich, ich habe viele Freunde auch die kreativ sind und selbstständig.

00:15:59: also es war immer eher schon noch mein Freundeskreis so.

00:16:03: Das ist natürlich gewachsen Und da war es schon so, dass die Menschen halt etwas machen was sie interessiert.

00:16:09: Was ihnen liegt und das zum Beruf machen.

00:16:11: Das kann gut gehen und kann auch nicht gut gehen weil bei vielen... Ich war ja auch viele Jahre Artist-Bockerin.

00:16:18: Da habe ich schon gemerkt, die Künstler, die reinkünstlerisch tätig sind aber keinen Gespür für Unternehmen, Unternehmertum haben, keinen Gesspür haben für so Connecten

00:16:28: usw.,

00:16:29: tun sich schwerer.

00:16:30: Die brauchen dann eine Person, die das für sie erledigt.

00:16:33: Das heißt, es wäre schon cool wenn du etwas machst was dir liegt.

00:16:38: Aber es ist schon wichtig auch zu schauen habe ich auch die unternehmerischen Qualitäten?

00:16:42: das würde ich heute mit zweiundfünfzig definitiv so schauen.

00:16:46: Mit zwanzig natürlich nicht.

00:16:49: aber heute sind die zwanzigerigen anders als ich damals war.

00:16:52: weil heute bis zum Social Media schon so aufgeklärt

00:16:56: Generell, weil du das jetzt so ansprichst auch ein bisschen in den Vergleich.

00:16:59: Was sind denn so Trends die du auch wahrnimmst jetzt in dem Umgang?

00:17:02: Du hast dem Menschen, sag ich mal, das verschiedenste noch Alters... Wie sagt man, Kategorienbranchen weiß ich jetzt nicht, dass er richtig erwartet ist!

00:17:10: Aber so Menschen aus unterschiedlichen Alter da ja.

00:17:14: Wie reflektierst du das Ganze dann?

00:17:16: Naja, ich arbeite mit zwanzigjährigen und ich habe genauso die Gäste, die fünfzig-sechzig sind.

00:17:20: Ja,

00:17:20: d.h.,

00:17:21: da ist wirklich Urfehl.

00:17:22: D.h.

00:17:23: ich hab bei einem Portpourri in ganz vielen Farben.

00:17:26: Und was ich halt merke, ist einfach die einen stehen total auf Social Media und möchten mit denen was machen.

00:17:32: Die anderen gehen von dem schon wieder weg oder machen wieder langen Content und gehen wieder so wie ich auch an die Presse oder so.

00:17:40: Was ich heute merke ist einfach dass viele so übersättigt sind und zuerst mal auf Social media schauen oder Podcast anhören oder YouTube und dann sich mit ihrem Thema beschäftigen.

00:17:50: Früher war es viel mit der Zugang... Ich?

00:17:53: Was will ich machen, was kommt raus?

00:17:55: Und dann rede ich mal mit Menschen und tausche mich aus.

00:17:58: Ich finde das, was sich sehr verändert hat ist so dieses ... Ich kriege von mir heraus.

00:18:05: Aber es ist heute viel mehr von dem, ich schau, was die macht und was brennt ist und was gerade modern ist und formen dann aus dem heraus.

00:18:14: Und ich denke, dass es Persönlichkeitsbezogen oder abhängig wird, was dann erfolgreich

00:18:18: wird.".

00:18:19: Ich persönlich glaube, wenn du zu seines Außen bist ... Das ist deinen Output verwässert.

00:18:25: Du bist eher von innen raus?

00:18:26: Ich bin immer von innern raus und auch weil ich auch natürlich reflektiert habe und siniert habe, warum bin ich so erfolgreich!

00:18:34: Es IST, weil ich immer wieder zurück zu mir gegangen bin oder nicht nach außen geschaut hab.

00:18:40: Und ich habe ja schon einige Professionen hinter mir.

00:18:42: Ich war ja schon Pilates-Trainerin auch und Artisburgerin dass ich das von außen schaue und mich daran orientiere, dann nicht es mache.

00:18:52: Und das funktioniert bei mir halt nicht.

00:18:55: Zum Beispiel weil du Belatastrennen angesprochen hast finde ich super spannend, dass du das probiert hast.

00:18:59: Mein Mal für dich zum Beispiel da der Punkt, das du gesagt hast, das bin ich jetzt nicht mehr?

00:19:05: Es ist total witzig.

00:19:06: Ich habe so einen Zyklus in mir, ich mache sieben Jahre etwas... Außerstechnikaffee?

00:19:15: Das ist wirklich meine totale Konstante im Leben.

00:19:19: von einundzwanzig bis heute bin ich zweiundfünfzig.

00:19:22: Aber mit meinem anderen Geschichten mache ich es im Winter.

00:19:26: habe ich sieben Jahreszyklen, ich mache sieben Jahre etwas und dann höre ich auf und mach wieder was Neues.

00:19:30: Es passiert mir... es ist wirklich witzig!

00:19:33: Ich kann es dir nicht erklären warum aber es ist so.

00:19:35: Und du fühlst dich so faszinierend immer gleich an?

00:19:37: Beginn das immer gleich, Ende das immer Gleich und dazwischen so.

00:19:40: Es endet immer so, ich habe Interesse das zu tun.

00:19:43: Damals eben als Musikagentin... Ich fand Künstler mega!

00:19:46: Ich fand es super auf Konzerte zu gehen und auf Partys zu gehen.

00:19:52: Es war total lässig die neueste Musik zu haben bevor er vor der Veröffentlichung eingeladen wurde.

00:20:02: Also, dann wollte ich das halt international machen und habe dann begonnen.

00:20:07: Okay, wem kenne ich?

00:20:08: Wem könnte ich fragen?

00:20:09: Wo könnte ich das

00:20:10: machen?".

00:20:12: Das war mein Zugang immer!

00:20:13: Und ein Pilates-Drinnerin war es so... Da war meine Tochter gerade geboren, war ein halbes dreiviertel Jahr und da hatte ich einfach Lust mich mit meinem Körper zu beschäftigen, mit einem gesunden Zugang.

00:20:26: Und da kam dann Pilates in meinen Leben und hab mich eine Pilatisausbildung gemacht.

00:20:31: Also es ist schon immer dieses, ich habe ein Gefühl.

00:20:36: Ich mag was mehr eintauchen und dann versuche ich daraus einen Beruf zu machen.

00:20:42: Das heißt bist du von der Unternehmerin mehr so die Bauchgefühl?

00:20:45: Die nach Bauch gefühlt geht oder hat doch Kopf mein Stein am Ende?

00:20:49: Ein Bauch-Gefühl, das sich tun will, Kopf dann wenn's geht die Stritte zu setzen und zu schauen eben wie kann in die Welt bringen, meine Idee.

00:21:01: Wie kann es Wahrheit werden?

00:21:03: Um etwas in der Welt zu bringen, da kommt mir oft nicht ums Thema Geld herum.

00:21:08: Man muss Dinge finanzieren – jetzt sind wir wieder ein bisschen beim unternehmerischen Alltag gelandet!

00:21:14: Wie kann man sich das vorstellen wenn ich zum Beispiel eine Idee zu einer Eventreihe habe?

00:21:19: Wie finanziere ich das?

00:21:20: Wo beginne ich eigentlich?

00:21:21: Es gibt wahrscheinlich verschiedene Möglichkeiten aber was sind so Dinge die du da erlebt hast oder bist du das angegangen?

00:21:29: Wir sind es klein angegangen, wir haben mit hundertfünfzig Gästen begonnen.

00:21:34: Ich würde als heute auch so raten einfach klein zu beginnen.

00:21:38: überschaubar weil ich mein du kannst ja groß natürlich beginn am Box halt einfach ein größeres Budget für Social Media oder wie auch immer Printwerbung und so weiter.

00:21:50: in der Regel aber beginnen klein und Hundertfünftig ist eh schon fein.

00:21:53: das kann schon eine total coole Party sein.

00:21:56: Das heißt, es wäre schon fein wenn du ein paar Tausende auf der Seite hast.

00:22:02: Noch cooler wär, wenn du dir auch Sponsoren suchen könntest, die dann vielleicht dich selbst mit Freivare unterstützen und dann würde ich mich einfach schon drauf losmachen Leute zu finden, die die Idee mit dir teilen und diese Idee in die Welt tragen und Leute akvirieren, dass sie zu deiner Party kommen.

00:22:18: aber ich denke da kannst du wahrscheinlich schon mit unter fünf tausend eine Partei oder wahrscheinlich mit drei tausenden heute schon eine Party starten.

00:22:25: Was würdest du sagen, überschätzen die meisten Menschen, wenn sie in das Business einsteigen?

00:22:30: und was unterschätzen Sie am meisten?

00:22:33: Das ist eine gute Frage.

00:22:35: Ich liebe diese Frage weil viele glauben, dass Veranstaltung wahnsinnig leicht ist.

00:22:40: Weil es ist ja nur der Buch seinem DJ ... Du stellst Leute an der Kassau, dann meldest du's an und ladest ein paar Leuten einen.

00:22:47: Und dann merken sie ... Scheiße!

00:22:49: Die Leute kommen gar nicht.

00:22:52: Ist doch nicht so einfach, bisschen schwierig.

00:22:54: Ja, is' es.

00:22:55: Es ist im Meer.

00:22:57: Du musst in Beziehung, in Bindung gehen und connecten.

00:23:00: Da muss die Leute wirklich zu dir bringen!

00:23:03: Und das ist viel Arbeit, weil heute gibt es einfach viele Partys.

00:23:06: Die Leute sagen halt auch wenn sie auf Attenten klickten, auf Social Media kommen trotzdem nur vielleicht zehn bis zwanzig Prozent, die dann wirklich kommen wollen.

00:23:16: Das heißt eine Party ... Ich würde jeden raten... Es ist viel mehr Arbeit als es aussieht.

00:23:26: Du musst einfach wirklich Engagement reinstecken, du brauchst eine gute Idee.

00:23:30: Du musst dann vor Ort dich auch um die Gäste kümmern und schauen, dass das Service passt, dass die Gänste eine gute Zeit haben.

00:23:36: Hoffentlich hast du die richtigen guten Digis gebrochen oder einen richtigen Sound sorgen.

00:23:41: Also das ist einfach wichtig!

00:23:42: Eine Party zu veranstalten ist nicht so leicht wie man vielleicht denkt... Aber trotzdem ist es, wenn's funktioniert einfach ein wahnsinnig tolles Gefühl bei den Leuten lieben als eine gute Zeit zu haben und wir brauchen eine gute zeit.

00:23:54: Der Alltag ist anstrengend genug.

00:23:57: Wir sind gerne auch privat mal in einer guten Stimmung.

00:24:01: Und das Zweite was ich mitgeben würde – was ich aus meiner Zeit oder von meinen vielen Jahren mehr mitgeben möchte – denke wirklich an deine Finanzen!

00:24:14: Lass es nicht so nebenbei mitlaufen.

00:24:16: Schau wirklich, was kann ich verdienen?

00:24:19: Was kann ich wo zahlen?

00:24:22: Hab genug Liquidität, genug Geld auf der Seite all diese Dinge.

00:24:25: ja.

00:24:25: also ich finde die Finanzen auch das ist halt so oft der Fall.

00:24:29: du machst was kreatives Du hast total Spaß und da ist so viel Herz und das Geld ist mir nicht so wichtig.

00:24:34: doch Es ist wichtig weil du musst dein Leben erhalten, du musst deine Steuern zahlen Und du möchtest vielleicht auch einfach so arbeiten, dass seine Freunde nicht immer für dich gerade arbeiten sondern dass sie auch Geld dafür kriegen.

00:24:47: Absolut!

00:24:48: Auf der anderen Seite noch gibt es etwas wo viele Leute Angst davor haben oder sagst das ist gar nicht so schlimm.

00:24:54: darüber muss da finde ich nicht so viel Sorgen machen?

00:24:56: Naja ich find die ganzen Sachen die unsichtbar sind wie das DJ-Bogging was gefällt dir?

00:25:04: Welcher DJ macht einfach eine gute Party, dass die Leute tanzen wollen?

00:25:08: Es ist auch nicht so schwierig.

00:25:10: Weil dann gehst du auf mehrere Partys und hörst dir das an.

00:25:12: Und was gefällt dir?

00:25:13: Wo denkst du, könnten genug Leute kommen?

00:25:17: Und dann fahr' ich auf Trends!

00:25:19: Ich habe eher das Gefühl, was willst du?

00:25:22: Was denkst Du?

00:25:23: Was passt gerade?

00:25:24: Was hast Du Lust und wo kannst Du nach einem Jahr noch immer dahinterstehen und mit Engagement oder auch nach zwei Jahren mit Engagement dahinter stehen.

00:25:32: Und Laune machen die Leute einladen!

00:25:34: Also ich bin da sehr stark gleich mit dir selbst.

00:25:37: Was willst Du?

00:25:38: Wenn du jetzt so diese dreißig Jahre Revue passieren lässt, gibt es einen Moment, der besonders hängen geblieben ist oder ein Gast im positiven Sinn ist hoffentlich.

00:25:49: Was mir positiv hängengeblieben is', nicht nur Eingast, sondern sind die, die ihr erstes Detail hatten und dann verheiratet sind.

00:25:57: Die hier ihren Freund, Ihren Mann, Ihrem Kindesvater kennengelernt haben.

00:26:03: Und die dann kommen sagen hey schau das ist jetzt meine Tochter, die kommt auch hierher!

00:26:07: Das ist crazy, irgendwie.

00:26:09: Aber genauso finde ich es einfach super Leute die einfach noch Spaß meine Nacht haben!

00:26:13: Also ich mag diesen Liebesflirtfaktor sehr gerne den liebe ich und ich lieb den Fakt auch dass sie Leute mitwacht sich dem Format frei halten damit sie wirklich im Dienstag herkommen können.

00:26:25: Das heißt ein indirekter Aufrufe alles singles jetzt auch?

00:26:29: Schaut so bei vielleicht findet man ja den zukünftigen E-Mann oder der zukünftig E-Frau Sehr gut.

00:26:36: Haben wir das auch platziert?

00:26:38: Sandra, abschließend noch so eine kurze Reflexionsrunde am Ende des Tages.

00:26:44: was bedeutet für dich jetzt Unternehmerin sein?

00:26:46: UnternehmerInsein heißt für mich wie ständig oder nicht ständig.

00:26:52: Ständig stimmt nicht immer wieder zu hinterfragen Was ich da tue, mache es richtig.

00:26:58: Kann ich mich verbessern?

00:26:59: Gibt es vielleicht Bereiche wo ich zurücktreten kann und die ich anderen Menschen überlassen kann, die das besser machen?

00:27:08: Wo sind eigentlich Dinge, die ich vermeide, die aber total wichtig sind?

00:27:14: Das heißt Unternehmerin sein ist für mich stetig in der Persönlichkeit entwickeln zu sein.

00:27:19: Deswegen bin ich auch Coach geworden.

00:27:21: Ich finde einfach, uns Unternehmer odernehmerinnen musst du ständig wachsen.

00:27:26: schon alle einen von außen weil sich viel von Außen ständig verändert aber auch du.

00:27:31: mit jedem Ding was du mit jeden Schritt oder mit jeder neuen Epoche die du erreichst veränderst du dich auch wieder sei es monetär oder du arbeitest jetzt auf einmal von zehn Menschen muss dich immer ständig verändern.

00:27:46: Unternehmerinnen sein heißt für mich da, im Austausch mit anderen zu sein.

00:27:50: Am liebsten mit jenen die weiter sind als ich und die das auch verstehen.

00:27:55: Das heißt ich unterhalte mich prinzipiell nicht über das Unternehmen.

00:28:00: mit Menschen, die keine Ahnung vom Unternehmen haben.

00:28:04: Habe ich in den Anfangsjahren gemacht macht gar keinen Sinn.

00:28:07: Also das heißt für mich Unternehmen sein, dass ich schon auch mich austausche in den Kreisen bin.

00:28:14: Das heisst vor allem auch... ...dass ich mich finanziell stetig weiterbilde und es heißt auch, dass Ich achtsam bin mit dem Menschen, mit denen ich zusammen arbeite und sie schätze und schauen wo ich sie fördern kann oder was wo passt oder nicht.

00:28:32: Es heißt aber genauso um Menschen loszulassen weil sie wieder weitergehen.

00:28:37: Unternehmerin heißt aber für mich in allererster Linie, ich kann mit dem was ich tue leben.

00:28:46: Ich bin wirtschaftlich erfolgreich und ich habe die Dinge in der Hand.

00:28:52: Du bist selber eine erfolgreiche UnternehmerIn.

00:28:54: Vielleicht noch ein Tipp den du vielleicht Frauen mitgeben würdest jetzt an dir gründen möchten?

00:28:59: Ja ganz klar such dir einen Mentor oder Mentorin die weiter ist als du Auf jeden Fall.

00:29:06: Schau, dass du von jemanden lernen kannst, der schon die Schritte gegangen ist.

00:29:10: Finde heraus wie du am leichtesten an deine Kreativität und deine Klarheit, an deine Umsetzungskraft herankommst.

00:29:21: Sehr achtsam mit den Dingen, die du vermeidest.

00:29:24: Das sind oft Stolpersteine, die dich an Erfolg hindern.

00:29:28: Also es geht nicht nur darum in den Dingen gut zu sein sondern auch zu schauen was vermeide ich möchte ich nicht machen und das Haar genauer anzuschauen.

00:29:38: Und dann zuletzt ... Es ist eine lange Geschichte Unternehmertom,

00:29:45: d.h.,

00:29:45: schau, dass du einfach guter Dinge bleibst mental, emotional, körperlich, dich gut näherst.

00:29:51: Dass du nicht ewig durcharbeitest, sondern dass du wirklich auf dich schaust, weil du willst der Lange!

00:29:58: Wir wollen ja nicht nur ein One-Nightstand werden, sondern besten haben wir eine Ehe.

00:30:02: Eine schöne Ehe.

00:30:04: Ich glaube, dass das ein super Schluss war zu schliessen auf der Kreis zu unserer Geschichte.

00:30:08: Sandra, ich sage vielen herzlichen Dank für das Gespräch und weiter natürlich viel Erfolg, dass die Veranstaltungsreihe auch in drei Sekunden noch gibt!

00:30:15: Danke!

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