Gründen als Paar: Die echte Story hinter Karma Food
Shownotes
Ein gemeinsamer Lebenstraum, viel Mut und die Frage, ob man Arbeit und Beziehung wirklich sauber trennen kann: Simone und Adi Reimann haben mit Karma Food gezeigt, wie aus einer Idee ein echtes Gastrounternehmen entstehen kann. Zwischen indischer Küche, Unternehmertum und langen Arbeitstagen steckt aber auch viel Zweifel, Risiko und ehrliche Selbstreflexion. Wie schafft man es, als Paar gemeinsam zu gründen und trotzdem auf Kurs zu bleiben?
Simone und Adi Reimann haben Karma Food aufgebaut, eine Marke, die gesundes Essen, indische Küche und unternehmerisches Denken miteinander verbindet. Aus einem ersten Standort in Klosterneuburg wurde ein Unternehmen mit mehreren Standorten, rund 30 Mitarbeitenden, eigenen Produkten, Catering-Angeboten, Kochkursen und einem Kochbuch.
Besonders spannend ist ihre gemeinsame Rolle als Paar und Geschäftspartner. Beide beschreiben, wie wichtig klare Zuständigkeiten, Vertrauen und gegenseitige Ergänzung sind. Gleichzeitig bleibt es eine Herausforderung, nach Feierabend nicht doch wieder über Arbeit, Zahlen oder neue Ideen zu sprechen.
Auch das Thema Risiko spielt eine große Rolle. Simone beschreibt sich als mutig und entscheidungsfreudig, Adi eher als vorsichtig geprägt durch seine Herkunft und Familie. Seine indische Perspektive bringt aber auch viel Optimismus mit: Aufgeben ist keine Option, der Blick bleibt nach vorne gerichtet.
Für Gründerinnen und Gründer geben beide klare Impulse: einen guten Businessplan machen, Zahlen ernst nehmen, mit anderen sprechen, Feedback einholen und trotzdem ins Tun kommen. Scheitern gehört dazu, aber nicht jeder Traum sollte unversucht bleiben.
KarmaFood #GründenAlsPaar #Gastronomie #StartupÖsterreich #Unternehmertum #Gründerstory #IndischeKüche #GesundesEssen #FoodBusiness #GastroStartup #SelbstständigMachen #BusinessTalk #Entrepreneurship #Kochkurse #lookaut
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00:00:00: Dass du nicht irgendwann aufwasst und sagst, okay jetzt bin ich sechzig.
00:00:03: Ich habe meinen Lebenstraum eigentlich nie
00:00:05: verwirklicht.".
00:00:06: Simone und Adi Reimann haben mit Karma Food aus einer gemeinsamen Idee eine Marke aufgebaut die gesundes Essen, Unternehmertum und innische Küche miteinander verbindet.
00:00:15: aber wie gründet man als Paar ein erfolgreiches Gastro-Unternehmen?
00:00:26: Zwischen
00:00:26: Risiko selbst zweitel und langen Arbeitstag entsteht ein Unternehmen mit mehreren Standorten, rund dreißig Mitarbeitenden, eigenen Produkten, Kettering und Kochkurs.
00:00:37: Hier ist mein Gespräch mit Simone und Adi.
00:00:43: Wir sind heute bei Kammerfood in Klosterneuburg.
00:00:45: Danke Simone!
00:00:46: Danke Adi für die Einladung.
00:00:48: Bitte gerne, Frau Muster sei da.
00:00:50: Wir haben ja heute noch einen Besuch oder Besuch ist vielleicht ein bisschen übertrieben.
00:00:53: eurer Hund Charles auch dabei der möchte irgendwie nicht weg.
00:00:55: ich glaube dem geht es dir ganz gut.
00:00:57: er mag das Kamer kann man das so sagen?
00:00:59: Der mag das Rampenlicht, der wäre eigentlich glaube ich hier oben lieber als Brotgaster
00:01:03: sein würde uns auch lieber die Geschichten erzählen hat sich jetzt einmal auf meinen Schuh und auf diesen Tisch gemütlich gemacht und schauen wir mal wie lange er so bleibt.
00:01:11: Man muss jetzt sagen ihr seid's ja nicht nur zwei Gründer gründerem sondern ihr seid sie auch ein paar.
00:01:18: Das macht das Ganze wahrscheinlich nochmal ein bisschen besonders.
00:01:21: Auf jeden Fall?
00:01:21: Ja, es gibt den Ganzen eine extra Prise Spiciness.
00:01:26: Macht spannender!
00:01:27: Besonders herausfordernd auch als Paar zu gründen.
00:01:30: wie war da eure Erfahrung?
00:01:31: oder überlegt man sich vielleicht noch mal andere Dinge...
00:01:35: Überlegen auf jeden Fall.
00:01:37: Also als Paarsuch schon sehr sehr sehr spannend zu grünen weil du musst denken ein bisschen in der Regel mit jemandem zusammen der dich irgendwie ausgleichen.
00:01:47: Das, was du quasi nicht in dir hast schon mit in die Beziehung reinbringt und idealerweise ergänzt man sich.
00:01:53: Und gerade im Unternehmertum, wenn du die Firma selber hast dann ist es umso wichtiger, dass du das mit Partnern machst auf die du dich einerseits blind verlassen kannst, die deine Schwächen irgendwie auffangen können wo du aber auch ihre Schwächen auffangern kannst und dass wir für uns schon eine große Hilfe jemandem zu bei sich haben, auf dem man sich einerseits total verlassen können und sagen, okay egal wie es kommt wir stehen das zusammen durch.
00:02:19: Und zusammen ist man vielen Herausforderungen mehr gewachsen als alleine einfach die Gelegenheit zu haben sich über Herausforderungen und um über komplizierte Situationen austauschen zu können und gemeinsame Lösungen zu arbeiten.
00:02:34: Das ist schon der größte Vorteil.
00:02:37: Der größte Nachteil ist natürlich dass das sozusagen man kann halt nicht aufhören damit.
00:02:44: Du kannst es nicht sagen, okay?
00:02:45: Es ist jetzt echten Uhr.
00:02:46: Wir reden nicht mehr über die Arbeit.
00:02:48: Ich weiß nicht wie oft haben wir schon gesagt, wir reden heute nicht mal über der Arbeit und dann zwei Stunden später...
00:02:53: Zwei Stunden?
00:02:54: Ich glaube, ein paar Minuten
00:02:55: später.
00:02:55: Also ich bin optimistisch.
00:02:57: Also ein paar Minuten später bezahlt wieder sauer.
00:02:59: Okay, jetzt reden wir halt auch wieder über diese Arbeit.
00:03:01: Und das ist ja schon so, glaube ich, die größte Challenge, dass du so tief drinnen bist in dem ganzen Konstrukt, dass man sich oft dann bewusst davon distanzieren muss und sagen muss okay da sind wir jetzt ein paar.
00:03:14: Und das sind wir als Geschäftspartner und das ist schon im Alltag eine Challenger.
00:03:20: Entwickelt es sich das auch mit der Zeit immer mehr?
00:03:22: Weiß man da einfach mehr Business-Partners?
00:03:25: Auf jeden Fall wenn ich mir denke am Anfang haben wir an allem gleichzeitig gearbeitet also zusammen Und dann haben wir ganz klar definiert, für welche Kernbereiche in der Firma jeder zuständig ist und haben das eigentlich immer mehr und mehr getrennt.
00:03:40: Und somit arbeiten wir natürlich im Austausch täglich miteinander.
00:03:45: aber trotzdem arbeitet jeder für sich in seinen Bereichen und das war auf jeden Fall notwendig und sehr hilfreich!
00:03:51: Für Peace of Mind.
00:03:53: Hat es viele Menschen gegeben die euch gesagt haben echt ihr möchtest so zweit gründen als bar.
00:03:59: seid sie wahnsinnig?
00:04:01: Jeder?
00:04:02: Ja, aber wobei.
00:04:03: Auch jetzt sind die Leute erstaunt.
00:04:05: Was kann man das so zweit?
00:04:07: Ich glaube es muss halt jeder für sich... Also ich persönlich für mich kann sagen, ich könnte mit sogar meinen besten Freunden kein Unternehmen zusammen haben, glaub' ich.
00:04:18: Aber mit meiner Partner, also mit ihr schon, was das dann geht ist, glaub', ich schon muss halt für sich klar abstecken.
00:04:26: bin ich bereit zu geben?
00:04:28: und was kann ich mir dafür auch erwarten?
00:04:31: Was bedeutet das, dass du non-stop nicht nur am Unternehmen oder in einer Beziehung an Ideen, sondern einfach non stop zusammenarbeitet.
00:04:41: In irgendeiner Kapazität.
00:04:43: Das muss man halt gut überlegen!
00:04:46: Jetzt bedeutet Unternehmerin sein.
00:04:48: Unternehmer sind ja ein gewisses Risiko zu tragen, Verantwortung aber auch mit Risiko umgehen zu können.
00:04:55: Seid ihr beide Menschen die sagen Risiko?
00:04:58: Ich hatte noch nie Angst davor.
00:05:00: ich bin generell ein Mensch der mit Risikogut leben kann.
00:05:04: Ich bin sehr risikofreudig und habe generell fast allen wichtigen Lebensentscheidungen immer alles auf eine Karte gesetzt weil ich dann einfach auch einen Grund vertrauen hatte dass das funktionieren wird und ist eigentlich mit fast allem aufgegangen.
00:05:21: Und habe gar keine Angst vor Risiko, zum Beispiel in keiner lehenden
00:05:25: Sicht.".
00:05:26: Ja also ich will jetzt meine Finger nicht in einen Stromstecker reinstecken nur wegen dem Risiko!
00:05:33: Ich bin eher konservativer, auch einfach bin in Indien geboren und aufgewachsen, bin mit drei Zwischen gekommen und da ist einfach so auch dieses Prägende von zu Hause.
00:05:43: Meine Eltern sind eher sehr zurückhaltend, was das angeht.
00:05:47: Und für mich ist es definitiv eher eine Herausforderung, Risiken einzugehen weil ich immer mehr das Gefühl habe viel verlieren zu können.
00:05:58: und da unterstützt man sich dann gegenseitig ein bisschen so das Thema Risiko heranzugen.
00:06:03: aber wir machen das jetzt schon seit zwölf Jahren zusammen und klar man wird mit größeren Zahlen ein bisschen gemütlicher lernt sich ein bisschen zu lieben.
00:06:14: Aber das bedeutet, dass nicht das Überwindung kleiner wird sondern die Überwindungen ist auch groß aber man kommt damit besser zurecht.
00:06:22: Ich muss jetzt gerade schmunzeln, ich weiß nicht ob man es auf der Tonspur hört.
00:06:25: Wir haben ein gleiches Schnafen im Hintergrund und das ist der Hund Charlie!
00:06:29: Also ich hoffe nicht weil wir jetzt nicht spannend genug sind, das glaube ich nämlich nicht.
00:06:32: Das
00:06:32: schaut
00:06:33: sich
00:06:34: aus.
00:06:34: Haben wir auch noch nicht gehabt in Portugal?
00:06:35: Charlie liebt
00:06:37: Risiko.
00:06:37: Ich bin super sympathisch.
00:06:39: Wir sprechen einfach weiter, sehen schon schönes Monotones Geräusch.
00:06:45: Wir sind beim Risiko stehen geblieben.
00:06:47: Du hast doch gesagt auch bis in deine kulturelle Herkunft du bist in Indien geboren.
00:06:52: Ich finde es immer sehr spannend.
00:06:53: Ich habe mit vielen Menschen schon sprechen dürfen und gesagt haben, ich war in anderen Kulturen.
00:06:57: dort habe ich Dinge gesehen, da habe ich das Gefühl gehabt, dass fehlt vielleicht den Österreich?
00:07:00: Ich möchte das hier herbringen.
00:07:03: Ademir hat dich das Ganze eigentlich geprägt also auch jetzt aus dieser unternehmerischen Perspektive eigentlich ja in Indien aufzuwachsen nach Österreich zu kommen und dann doch was Neues zu schaffen.
00:07:15: Also das Thema Indien ist für mich Insofern sehr spannend, weil ich fliege jetzt seit meinem dreißigsten Lebensjahr ist so eine innere Uhr ja vor allem irgendwie aktiv geworden wo dann das Bedürfnis entsteht.
00:07:28: Ich möchte jedes Jahr zumindest einmal eine Woche dort sein einfach mal diese Verbindung zu aktualisieren und mich auch ein bisschen zu synchronisieren mit diesen Werten die Indien oder zumindest meine Herkunft darstellt.
00:07:40: Und ich finde schon es gibt so viel was wir uns davon dort abschauen können.
00:07:44: dieses Hassel also Kultur oder das in einem Stotief drinnen ist, dass es aufgeben als Option nicht vorhanden ist.
00:07:54: Sondern man arbeitet und hat so einen tiefen Glauben, dass das irgendwie schon gut wird.
00:08:02: Und das finde ich schon so je wohlhabender man isst als Nation zum Beispiel Österreicher irgendwo bei den Top Ten glaube ich.
00:08:10: Ich verstehe halt diesen Pessimismus oft nicht weil in Indien haben die Leute teilweise hundert Jahre im Monat aber es gibt diesen unerschütterlichen Optimismus, dass alles irgendwie gut wird.
00:08:23: Man hat so einen tiefen Glauben daran und davon könnte man in Österreich schon ein bisschen mehr haben, dass man sagt, hey, man ist optimistisch, man blickt die Tringe das Glas ist tendenziell eher halb voll anstatt halb leer.
00:08:36: Und ich würde mir auch wünschen, dass sich auch das mal entbewusst macht wie gut es wir nicht haben und dass wir, wie soll ich sagen hier unser Leben, so wie wir hier leben, so lebt vielleicht fünf Prozent der Gesellschaft weltweit lebt dieses schöne Leben, was wir hier haben.
00:08:52: Also diese Perspektiven sind schon unglaublich wichtig und das muss jeder sollte das mal erfahren auch in einer anderen Perspektive das Leben mal zu betrachten.
00:09:00: Diese Monat jetzt Genikt wie Adi das gesagt hat war es für dich auch etwas, was du vom Adi irgendwie so mitbekommen hast?
00:09:06: Auf jeden
00:09:07: Fall habe ich durch Adi viele andere Sichtweisen gelernt Ehe, wie ich auch bei dem Spielfeuer gesagt habe.
00:09:18: Ich gehe viele Situationen jetzt leichter an, dass ich nicht mehr so verbissen denke sondern mehr easygoing und auch diese Art quasi übernommen hab von Adi.
00:09:29: das war meine große Hilfe mit ihm.
00:09:32: da hat er mir sehr viel Muße gelehrt.
00:09:35: Simone, du hast am Anfang gesagt für dich was relativ klar der Bereich Gastronomie-Hospitale die mit Menschen was zu tun haben?
00:09:43: Sie zu verwöhnen, was er denn dazu gehört.
00:09:46: Es ist natürlich auch ein Bereich der nicht einfach ist
00:09:48: die
00:09:49: ich glaube man muss sich auch trauen muss wo einfach sehr viel dazugehört.
00:09:52: Wertschöpfungskäuten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein gutes Team ja.
00:09:57: Was sind also die grundlegenden Dinge die man sich da immer überlegen muss?
00:10:01: Also wenn wir jetzt Gründerinnen und Gründern haben Menschen die vielleicht auch mal quer ansteigen möchten in dem Bereich welche Gedanken sollte man sich dann machen?
00:10:08: Und welchen habt ihr euch vor allem gemacht das Karma-Fuze geworden ist wie es heute ist.
00:10:14: Querensteigerinnen sind gute Stichwurzeln.
00:10:16: wir auch, ich habe in dem Studium natürlich eher in der Gastro gearbeitet aber und Adi hat in seiner Jugend bei McDonald's also in der Systemgastronomie was wir jetzt eigentlich mehr oder weniger mit Kamerfut mit den Standorten nachmachen Aber sonst kommen wir nicht aus der Branche und haben eigentlich auch keinen Umfeld gehabt aus dieser Branche.
00:10:37: Wir sind eigentlich wirklich Gut durchdachten Businessplan, also wir haben wirklich uns die Zahlen extrem gut im Vorfeld angeschaut.
00:10:47: Wir haben uns die Konkurrenz angeschauen.
00:10:49: Wen gibt es noch in dem Geschäftsfeld?
00:10:51: damals vor eben zwölf Jahren Mittagessen?
00:10:54: War die Auswahl auch nicht so groß wie es heute zum Beispiel ist und haben geschaut okay was macht uns unik und wo könnten wir vielleicht eine Alleinstellungsmerkmal generieren?
00:11:04: Und da waren wir dann ganz klar mit der indischen Küche, mit dem indischen Lunch Vorreiterinnen für diese Küchenrichtung und haben gesagt, okay super.
00:11:12: Das ist wieder was ganz Neues wie die Leute das könnte funktionieren.
00:11:16: also ich glaube es ist schon sehr wichtig wenn man in der Gastronomie etwas macht.
00:11:21: du brauchst die Leidenschaft das spüren die leute.
00:11:23: wenn du das nicht hast wirst du nicht weit kommen.
00:11:27: Die Leute müssen sich dieses Feuer wenn sie reinkommen bei dir im Laden oder im Lokal müssen spülen.
00:11:31: Du liebst das was du machst.
00:11:33: Es geht dann gleichzeitig ins Essen über in das Servicepersonal was dann bei dir in Betrieb arbeitet das findet sicher auch dadurch.
00:11:41: Das muss einfach passen und stimmig sein.
00:11:43: Und das war uns immer ganz, ganz wichtig.
00:11:45: Dass es so ein holistisches Konzept ist auf allen Ebenen.
00:11:49: Dieses Konzept, das ist ja jetzt ganz schön groß geworden.
00:11:54: Gerade am Anfang ... wann weiß man?
00:11:57: Jetzt ist der Moment!
00:11:59: Jetzt bin ich wirklich Unternehmerin.
00:12:03: Wenn spürt man das oder spürts mir
00:12:04: das?!
00:12:05: Jetzt ist es wirklich was.
00:12:07: Oder weil es gibt vielleicht auch Menschen sagen, ich möchte sich möcht's aber dann startet man halt nie?
00:12:11: Ja, genau.
00:12:13: Ich glaube, man braucht auf jeden Fall eine starke Umsetzungsgabe, dass wenn man sagt okay, man möchte was machen, das muss auch umsetzt und das haben wir einfach versucht zu machen mit dem ersten Lokal dann kann man die nächste Möglichkeit und wieder eine Möglichkeit und welcher man dann nimmt muss man immer entscheiden und abwägen wissen noch sehr viel nach Bauchgefühl damals gegangen muss man auch dazu sagen weil Unternehmer in und Unternehmer sein muss man erst lernen.
00:12:40: Kann ich von mir aus zum Beispiel sagen, seit den letzten Jahren fühle ich mich wirklich als Unternehmerin.
00:12:46: Die die Jahre davor habe ich das auch sehr gerne gemacht.
00:12:49: aber jetzt weiß ich oder ab zumindest für mich das Gefühl Jetzt mache es noch richtig gut für mich.
00:12:53: Jetzt bin ich zufrieden mit der Arbeit und jetzt setzen wir ganz andere Hebeln und Struktur und Strategie.
00:13:00: Das hat sich jetzt wirklich so komplett ergiven
00:13:03: war so Zweifel und Unsicherheiten lassen dich halt nie gehen.
00:13:07: also dass wir es immer haben Und das ist auch irgendwie gut weil Das sorgt für eine Ernsthaftigkeit.
00:13:13: Also du gehst da nicht einfach blau gegen irgendwelche Entscheidungen hinterher, sondern du grad.
00:13:18: je mehr Leute dann im Boot reinkommen umso wichtiger wird dass du den Kurs richtig wählst.
00:13:23: wenn ich das so dann wie die Tadani gegend auf ein Eisberg draufsteigste und das ganze Team ist in mehr oder weniger davon betroffen.
00:13:29: also das ist schon bislang.
00:13:32: die Einsätze werden zwar immer höher und höher aber deine Fähigkeiten Entscheidungen zu treffen wird auch besser.
00:13:37: Und je besser die Fähigkeit von Entscheidungen ist, umso wichtiger werden die Entscheidungen.
00:13:45: Auf der einen Seite ist es der Foto bis zu einem jemanden, der bei der Weitspringen als Sportübs.
00:13:53: Klar du wirst immer besser und besser aber du fangst... an neue Rekorde aufzustellen.
00:13:58: Du springst einmal sieben Meter, mal acht Meter und dann siehst du das andere auch genau diese Sprünge machen und dann willst du noch besser werden?
00:14:06: Und so ähnlich fühlen wir uns das auch.
00:14:07: also durchsprüngst aber irgendwie ist nach dem Sprung sofort, ah den nächsten Sprung mache ich noch besser.
00:14:14: Also ständig irgendwie dieses Ansicht arbeiten und Optionen suchen Dinge besser zu machen.
00:14:22: Ich glaube wenn du das als Mission irgendwo akzeptierst Das ist schon so der ganz große Schritt als Unternehmer und als Unternehmerin.
00:14:31: Wenn du das realisierst, dass es eigentlich...
00:14:34: Wenn du weitergegen möchtest?
00:14:35: Genau!
00:14:35: Es ist kein Status quo wo du sagst hey, das ist die Station sondern es ist einfach eine unendliche Reise wie bei einer... Die
00:14:43: halt immer nach den Werten unter Vision zusammenpasst, da sich das nie verliert.
00:14:49: Sonst gehst du ja auch zu breit und machst lauter Dinge, die dann gar nicht mehr zusammenpassen.
00:14:52: Also es muss schon immer der rote Faden dabei sein aber eben wie du sagst stillstandes keine Option sondern dieses Feuer und diesen Hunger in sich tragen immer was Neues auszuprobieren und umzusetzen und zu schauen.
00:15:05: wenn's da nicht funktioniert hat, hat man das wieder auf die Seite gelegt und macht mal wieder das nächste.
00:15:10: Aber das finde ich auch das Spannendste am Unternehmertum her.
00:15:13: Und was uns auch geholfen hat ist irgendwie ein Umfeld um unser Ram zu haben wo eigentlich wir Leute um uns herum haben, mit denen wir uns über diese Themen offen austauschen können.
00:15:24: Leute die in ähnlichen Situationen sind, die selber selbstständig sind, wo man einfach diese Daily Struggles, die Herausforderungen... Klar komplett andere Branchen.
00:15:34: aber wenn man das Problem tatsächlich runter bricht ist es im Kern schon sehr ähnlich und je mehr man sich anderen Unternehmen austauscht umso mehr merkt man eigentlich Sind wir auch Unternehmer?
00:15:49: Wenn man ans Unternehmer sein denkt, denkt man einerseits vielleicht ja ich werde ganz groß damit es wird das Ding werden.
00:15:58: Andere denken wieder was ist wenn ich scheite gerade vielleicht in Österreich ein sehr ausgeprägter Satz oder den man sehr oft hört von der Gesellschaft die haben Sie es wenn du scheiterst.
00:16:07: wie war das für euch auch dieser Begriff des Scheiter?
00:16:12: Da gab's Das ist September, zwanzigviertzehn.
00:16:17: Simone und ich total Banane müde nicht gut geschlafen.
00:16:22: das ist der vierte oder fünfte Tag im Geschäft.
00:16:25: um halb sieben war ich einkaufen damit wir kochen können und dann kommt um elf Uhr dreißig kurz vom mittagsgeschäft eine Dame rein schaut uns beide an und sagt also Gasto in Klosterneuburg?
00:16:40: Na ihr treibt sich was.
00:16:42: Sie
00:16:42: hat sogar den Satz gesagt, das wird gar nichts mehr
00:16:45: werden.
00:16:45: Das wird nix!
00:16:46: Das wird nichts!
00:16:46: Na ja trotzdem!
00:16:48: Und wir beide haben uns in der Situation angeschaut und gesagt... Oida?
00:16:53: Wenn du nix Gutes sagen kannst, dann
00:16:55: halt einfach sagen.
00:16:58: Aber dass du einfach sagst ich habe so einen Mitteilungsbedürfnis Ich muss reingehen und sagen es wird niks.
00:17:03: Und das war für mich so ein Schlüsselmoment wo man anfangs so Ja tatsächlich scheitern ist eine Option.
00:17:11: Du musst denken, als würde ich so einen Aufzug rein gehen und ein Schaß lassen wieder rausgehen.
00:17:16: Die Leute, die überhaupt zu bleiben haben damit zu kämpfen!
00:17:19: Und das war für uns auch damals so... Wir stehen dort und es hat uns sicher eine Woche oder zwei Wochen danach beschäftigt.
00:17:27: Ich denke heute ab und zu mal noch dran wie sie da reinkommen ist in einem Schlüsselmoment für uns wo wir beide schon total müde waren und total abgearbeitet sind nach der ersten Woche.
00:17:38: Ich denke, jetzt kann man
00:17:43: eine Botschaft schicken.
00:17:48: Aber ich finde, Scheitern oder diese Angstverscheidung ist normal.
00:17:53: Aber es ist so wichtig, weil man wirklich einen Traum hat und auch von sich überzeugt ist, dass man das machen kann.
00:18:01: Du hast ja ein Gefühl, ich schaffe das oder ich schaff es nicht Und dann mit der Strategie dahinter und den Zahlen dahinter, dass du das auch abgleichst.
00:18:10: Aber dass du dich das draus zu machen, weil irgendwann wird der Tag kommen wo du sagst hätte ich das probiert was wäre geworden?
00:18:16: Dass du nicht irgendwann aufwasst und sagst okay jetzt bin ich sechzig Ich habe meinen Lebensträum eigentlich nie verwirklicht.
00:18:23: Jetzt habe ich keine Möglichkeit mehr dazu.
00:18:25: aber wie wäre es geworden?
00:18:27: Das war für uns auch ganz klar als wir das gestartet haben.
00:18:29: Es kann schlecht ausgehen Aber für uns war dann immer so, wir sind gut ausgebildet.
00:18:36: Wir haben eigentlich ein gutes Netzwerk und werden einen Job finden auch wenn das mit KarmaFood nicht klappt.
00:18:40: Dann haben wir auch eigentlich einen Plan aufgestellt.
00:18:43: In einem Jahr evaluieren wir das Ganze und schauen...
00:18:45: Da hatten wir auch ein komplett nüchternes Gespräch miteinander wo wir gesagt haben geschaut, dass ist das was nach einem Jahr erreicht werden sollte.
00:18:52: Wenn wir das nicht erreichen geben wir das ganze Auflösender auf weil eine Jahr ist eigentlich eine lange Zeit Und waren uns auch ehrlich genug zu sagen, wann ist es gescheitert und wann ist das nicht gescheitert?
00:19:06: Das ist nämlich für mich ganz wichtig, das zu evaluieren.
00:19:10: Wenn man dann an einen Punkt kommt wo das Business nicht mehr tragfähig ist zu sagen okay ein wieder downsizing oder zumachen Weil man hat natürlich einen inneren Hang an etwas zu hängen und zu sagen, okay, dann probiere ich mal noch ein Monat.
00:19:24: Ich glaube, man muss da immer auch ganz ehrlich zu sich selber sein und sagen, es funktioniert jetzt leider nicht mehr.
00:19:30: Das war bei uns beim Profi-Zentern auch so die wir sehr geliebt haben.
00:19:33: aber dann war einfach klar, die Wirtschaftlichkeit ist nicht da.
00:19:36: wie können das nicht mehr machen?
00:19:38: Das finde ich ist auch ganz wichtig dass man das immer bewertet und offen und ehrlich zu selbst ist.
00:19:45: Und das ist tatsächlich die größte Herausforderung, einfach diese knallharte Ehrlichkeit zu sich selbst zu haben.
00:19:52: Das hast du halt auch nicht immer, weil wo hört eine Idee?
00:19:56: Eine Illusion auf?
00:19:57: und wo fängt wirklich die harte Realität an?
00:20:00: Wann ist es ein Okay-Cut?
00:20:02: wir schließen alles also wir geben diese Idee auf und es ist quasi gescheitert.
00:20:09: und wann müssen noch durchhalten dass wird was Und dann wird's vielleicht was.
00:20:15: Aber man hat halt immer diesen Vergangenheitsbei, als wenn du alles in den Rückspiegeln reinschaust war der Weg dorthin wo du jetzt bist natürlich Kerzen gerade dieser berühmte rote Faden, den siehst du immer noch im Rückspiegel weil du denkst hier so da hab ich mich so entschieden und dann sind wir am Ende genau dort angekommen wo wir jetzt sind.
00:20:34: aber man vergisst halt diese ganzen Optionen die es noch gegeben hätte, die du nicht gemacht hast Das ist das Thema beim Risiko und beim Unternehmerseintum, dass du schon irgendeine knallharte Ehrlichkeit zu dir selbst haben musst.
00:20:52: Und es ist leider etwas was man immer üben muss!
00:20:56: Wir haben Gott sei Dank auch die richtigen Leute in unserem Umfeld bei sich maschen mit denen wir uns über diese Sachen noch offen unterhalten können weil Unser Gehirn ist ja so programmiert, uns einfach zu kämpfen und zu bequem wie möglich zu machen.
00:21:13: Und dann schaut man gerne über diese Dinge weg über die harte Wahrheit.
00:21:17: Dann brauchst du Leute um dich herum, mit denen du dich wirklich offen über diese Themen unterhalten kannst.
00:21:21: Du sagst, schau dir das mal an!
00:21:23: Macht es überhaupt Sinn?
00:21:25: Die richtigen Freunde werden sagen, nein, du hängelich nicht... Aber das ist die Info mit der ganz langen, was ich wollte.
00:21:34: Gibt's denn aber so einen Punkt auch wo man sagt ab damit leichter?
00:21:38: Oder kommen da einfach andere Probleme oder Herausforderungen?
00:21:41: Ich glaube, das Wort trifft es eher.
00:21:44: Zum Beispiel Expansion, ihr seid ja dann auch gewachsen mehr Geschäfte.
00:21:47: Ich glaube man lernt natürlich die Fähigkeiten mit vielen Situationen wenn sie wiederkehren sind, besser umzugehen weil sich in irgendeiner Art und Weise ähneln.
00:21:59: Wenn du die Leichtigkeit suchst, ist diese unsichtbare Karotte vor der Nase Gibt's nicht.
00:22:07: Die gibt es nicht, also klar deine Fähigkeit was man vorher gesagt haben du wirst besser mit Unsicherheiten mit Entscheidungen.
00:22:17: Du verhasst dich vielleicht weniger an Dingen aber je besser deine Fächigkeit zu entscheiden wird umso wichtiger werden die Entscheidungen und Es wird immer diese unangenehmen Entscheidungen geben wo du dann wenn du die Unangenehme Entscheidung triffst wo du denn teilweise dich ein Woche damit auseinandersetzen sagst oder teilweise sogar noch länger, wo du echt danach Zweifel hast.
00:22:41: Aber man entwickelt schon so einen Vertrauen in sich selbst aber Zweifeln und Unsicherheiten sind immer da.
00:22:49: Ja.
00:22:49: Wir haben jetzt viele richtige Entscheidungen getroffen im Lema.
00:22:52: Das ist jetzt ein Kamervut das was es ist.
00:22:55: Was würdest du sagen?
00:22:55: Was macht Kamervutt denn so besonders?
00:23:00: Kramervut für uns ist dass was so besonderes macht ist, dass wir seine Spielwiese geschaffen haben, wo Leute die im Team sind oder außerhalb vom Team sind einfach durch hier ein Input Dinge bewegen können.
00:23:17: Also und wo wir so viele Leuten ihr Leben zumindest für eine kurze Phase am Tag erleichtern weil wir haben viele Ihren Tag, also wo sie wissen okay jeden Donnerstag gibt es bei der Kammerfoto am Lorenzaberg komme ich vorbei holen wir den Lasagne und ich muss eine Sache weniger nachdenken an dem Tag.
00:23:37: Also das macht uns schon sehr stolz dass wir Leute haben die seit Jahren zu uns kommen, die uns auch gutes und klares Feedback geben so dass man mit ihnen zusammen einfach gewisse Produkte weiterentwickeln kann und dazu dass wir es geschafft haben, dass wir Platz für Teilweise jeden Tag zu uns in die Arbeit kommen, hier arbeiten, hier zu Hause haben und ihr Leben quasi rund um unser Rum aufgebaut hat.
00:24:06: Und das ist schon etwas, worauf wir sehr, sehr stolz sind.
00:24:12: Ihr habt sich ja sehr stark auf das Mittagsgeschäft spezialisiert.
00:24:16: Warum war für euch klar?
00:24:18: Wir wollen
00:24:18: das machen.
00:24:22: Hat sich eigentlich auch nach und nach so ergeben?
00:24:24: oder weil wir haben am Anfang
00:24:25: ... Oder ich wollte eigentlich immer ein Abendrestaurant.
00:24:28: mit Weinkater.
00:24:30: und aber als wir dann gegründet haben, haben wir gesagt okay es gibt schon so viele Restaurants.
00:24:36: Machen wir Mittagessen weil damals war das noch nicht so präsent in Wien und Umland.
00:24:42: also das war einfach ein Business Case wo wir gesagt haben ok da könnten wir eine Leinstellungsmerkmale erarbeiten dass das funktioniert und für uns ist auch natürlich Sozialleben sehr, sehr wichtig und ein Abendrestaurant ist was anderes als ein Mittagsgeschäft.
00:24:59: Wir wissen wir arbeiten natürlich auch bis spät am Abends wenn wir unsere normalen Wochen haben aber trotzdem am Abend müssen man nicht bis zwölf eins in der Nacht im Lokal stehen.
00:25:09: mit dem Team war auch eine Sache wo wir nachgedacht haben dass das für uns auch ein bisschen cooler ins Leben passt Und natürlich die gewisses Geleberkeit ist beim Mittagsgeschäft einer anderen als bei einem Abendrestaurant.
00:25:25: Und speziell in der heutigen Zeit, du musst dich wirklich spezialisieren.
00:25:30: Wenn du dich nicht spezialisiert hast, blutest du meiner Meinung nach Kapital aus.
00:25:34: also wenn wir jetzt gesagt hätten wie machen Frühstück, Mittag und Abend?
00:25:38: Dann hätten wir nicht diese Standorte haben können, dann hätten wir uns ganz anders aufstellen müssen.
00:25:42: Und das hat einfach nicht so hundertprozentig zu unserem Businessplan aufgepasst wie ein Geschäftsalltag bei uns ausschauen kann.
00:25:49: und jetzt ist es also weitestgehend ab sechzehn Uhr.
00:25:52: Kann zumindest keiner mehr anrufen.
00:25:55: sagen heißt Das funktioniert nicht, dass es kaputt, das passt nicht.
00:25:59: Wir können uns tatsächlich Dingen widmen die im Salz Unternehmen weiterbringen und wir können unsere Ressourcen, super einsetzen, indem wir uns auf das Mittagessen spezialisieren.
00:26:11: Weil wenn wir jetzt eine Abendschicht noch dazu machen würden, dass wird das ganze System so wie wir es jetzt haben gar nicht wirklich stemmen können, da müssen wir uns wieder anders
00:26:20: aufstellen.".
00:26:22: Wie wichtig war für euch auch dann neben diesem speziellen oder spezielleren Geschäft des Mittagsessen drum herum noch was aufzubauen?
00:26:32: Wie Workshops Menschen zusammenbringen.
00:26:35: Es gibt ein Kochbuch von euch.
00:26:38: Da ist ja dann viel gewachsen, auch auf Social Media eine wahnsinnig schöne Präsenz die ihr dort habt.
00:26:43: Kommt das da einfach oder beginnt man auch schon früher so was zu denken?
00:26:48: Die Idee dahinter ist den Zugang zum Thema Easy und gesundes Essen so vielen Menschen wie noch möglich zu gewähren.
00:26:59: Dass der so leicht ist dass die Höhe so ganz klein sind Und dann kommen so halt an all diesen Dingen gar nicht vorbei.
00:27:05: Kochworkshops sind für uns einfach eine super tolle Gelegenheit.
00:27:09: An dem Abend unter, befasse ich mich fünf, sechs Stunden mit zwölf, vierzehn Leuten und ich erkläre ihnen die kompletten Hintergründe.
00:27:17: Was macht die indische Küche so aus?
00:27:20: Was ist der Unterschied zwischen der indischen Küche, die wir von Restaurants kennen Butter Chicken & Co.
00:27:26: zu tatsächlich indischem Essen?
00:27:30: Und es macht mir auch riesige Freude, diese vier-fünf Stunden mit den Leuten zu gestalten und dann dazu noch die Rezepte zu teilen.
00:27:38: Weil unser Fokus ist wir wollen einfach der Zugang zum gesunden Essen so schmal wie möglich oder wie müde.
00:27:44: Ja das war
00:27:44: ein bisschen kücherer, dass mein Kopf immer so komplex ist.
00:27:47: Der Ardi bricht das dann immer gut runter für alle.
00:27:49: Genau, und das Thema soll einfach für alle leicht zugänglich sein.
00:27:53: Und es geht halt über Social Media oder es geht über Kochbücher?
00:27:55: Das geht über Aufklärungsarbeit.
00:27:57: Simone, Ardi, abschließend noch!
00:27:59: Wenn ihr Gründerinnen und Gründergwernsteiger einen Tipp mitgemürdet... Was wäre dein euer Tipp?
00:28:06: Einfach machen.
00:28:07: Ich hätte auch gesagt, einfach ausprobieren natürlich bitte mit Zahlen dahinter ist ganz ganz wichtig in den wirtschaftlichen Zeiten heute aber ja auf jeden Fall, wenn man eine Idee hat an die Idee glaubt umsetzen.
00:28:22: Aber Scheitern ist in Österreich zu stark ... diese Angst vom Scheitermis finde ich in diesem Land zu groß.
00:28:28: Je mehr Leute scheitern, umso ... umso salonfähiger wird es werden.
00:28:35: und habt keine Angst davor, diese Idee zu teilen?
00:28:38: Redet's mit Leuten, stellt Fragen!
00:28:42: Schaut euch an wo will ich hin?
00:28:46: Kenne ich jemanden der schon dort ist, wo ich hin will?
00:28:49: Dann frage ich die Person herz', wie bist denn eigentlich dahin kommen.
00:28:52: Stell dir vor du stehst auf einer Straßenseite und du möchtest es auf die andere Straßensite Und da isst schon jemand, dann frage dich den natürlich sag' herz' wo ist der Fußgängerübergang?
00:29:00: Ich will auch rüber und er wird jetzt nicht sagen Sorry keine Ahnung Sondern die Leute sind ja.
00:29:05: also die Erfahrung die wir gemacht haben ist Immer wenn wir wegen gefragt haben hat bis jetzt keiner nein gesagt Nicht einmal so nah, keine Zeit oder ich will nicht.
00:29:16: Sondern die Leute, die du wirklich anfragst, die nehmen sich oft uhr viel Zeit.
00:29:22: Also wo wir selbst überrascht waren, wo wir teilweise um drei vier Stunden mit Leuten einfach unterhalten haben, die schon
00:29:30: viel
00:29:30: weiter sind als wir sind und eigentlich, wo du glauben würdest, wir die müssten sechzehnten Stunden in der Woche arbeiten und haben gar keine Zeit.
00:29:35: Die nehmen sich vier Stunden Zeit reden mit dir, laden dich auf einen Kaffee ein und fragen.
00:29:40: und vor allem sie fragen Weil es auch für Sie spannend ist, sich in jemanden hineinzuversetzen der gerade ganz am Anfang ist.
00:29:46: Weil oft hat man das schon vergessen und also da sind sie so mit Leuten reden und so viele Leute wie du nur willst kannst Fragen fragen.
00:29:56: Ich sage danke dafür dass ich auf die Zeit genommen habe und ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft!
00:30:02: Danke fürs Besuch.
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